Ich sag’s ganz ehrlich:

Erstmal das Ziel klarziehen: Was soll Ihr Profil leisten
- Google muss verstehen, wofür Sie die richtige Adresse sind.
- Ein Mensch muss in wenigen Sekunden Vertrauen haben.
Schritt 1: Stammdaten sauber setzen (NAP-Daten)
- Firmenname exakt
- Adresse exakt wie im Impressum
- Telefonnummer klickbar und erreichbar
- Website-URL korrekt
- Öffnungszeiten aktuell, inklusive Feiertage oder Betriebsurlaub
- Einzugsgebiet realistisch gesetzt
Schritt 2: Kategorie und Leistungen als größter Hebel für Google Maps
- Primäre Kategorie so nah wie möglich am Kerngeschäft
- Zusatzkategorien nur, wenn Sie es wirklich leisten und regelmäßig anbieten
- Leistungen vollständig eintragen, nicht nur drei Stück
- Hauptleistungen (z. B. Badsanierung, Dachsanierung, Elektroinstallationen)
- Unterleistungen (z. B. Komplettbad, Teilsanierung, barrierefrei)
- Problemlöser (z. B. Rohrbruch, Wasserschaden, Sturmschaden)
- Service (z. B. Wartung, Reparatur, Notdienst und bitte nur wenn es stimmt)
Schritt 3: Beschreibung und bitte keine Textwüste
- Was machen Sie konkret
- Für wen arbeiten Sie (Privat, Gewerbe, Hausverwaltung)
- Wo sind Sie aktiv
- Was ist Ihr Anspruch (z. B. sauber, zuverlässig, termintreu)
- Wie läuft die Zusammenarbeit ab (Beratung, Angebot, Umsetzung)
Schritt 4: Fotos und Videos für schnelles Vertrauen
- Vorher-Nachher, wenn möglich
- saubere Details, Anschlüsse, Kanten, Übergänge
- Team bei der Arbeit, echte Situationen: wer wird da zu mir nach Hause kommen
- Fahrzeuge, Werkstatt, Büro
- kurze Videos, 10 bis 20 Sekunden, Baustellen-Update oder Ergebnis
Schritt 5: Bewertungen managen und einen Prozess daraus machen
- nach erfolgreicher Abnahme oder gelöstem Problem
- per WhatsApp oder kurzer Mail mit direktem Bewertungslink
- mit einer kleinen Textvorlage, damit es leicht fällt
Schritt 6: Aktuelle Beiträge im Profil
- 1 kurzer Beitrag alle 1 bis 2 Wochen
- ein Foto, zwei bis drei Sätze
- ein klarer Call-to-Action (anrufen, Nachricht senden, Termin vereinbaren) und auf die Website verlinken
Die häufigsten Fehler, die ich bei Handwerksbetrieben sehe
- falsche oder zu allgemeine primäre Kategorie
- Leistungen fehlen oder sind zu dünn
- Öffnungszeiten veraltet
- zu wenige oder schlechte Fotos
- keine Routine für Bewertungen
- Profil wirkt „tot“, weil monatelang nichts passiert
- Einzugsgebiet unrealistisch groß
Quick-Check: So prüfen Sie Ihr Profil in drei Klicks
- Öffnen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil in der Google-Suche (eingeloggt mit Ihrem Google-Account)
- Gehen Sie auf Profil bearbeiten und prüfen Sie Kategorie, Leistungen, Beschreibung, Einzugsgebiet
- Öffnen Sie Leistung oder Statistiken und schauen Sie auf Suchbegriffe, Aufrufe und Aktionen (Anrufe, Website-Klicks, Nachrichten)

Sterne-Bewertung: Welche „Hausnummer“ ist die richtige
Als praxisnahe Hausnummer fürs Handwerk hat sich bewährt:
ab 4,5 Sternen:
4,6 bis 4,9 Sterne:
unter 4,3 Sterne:
glatte 5,0 Sterne mit sehr wenigen Bewertungen:
Wichtig dabei: Sterne allein reichen nicht. Die Kombination entscheidet:
Sterne + Anzahl:
Sterne + Aktualität:
Sterne + Antworten:
Mein Tipp aus der Praxis: Setzen Sie sich nicht das Ziel „perfekt“, sondern „stabil gut“. Eine einzelne kritische Bewertung ist kein Drama, wenn der Rest stimmt und Ihre Antwort zeigt, dass Sie sauber arbeiten und Probleme lösen. Genau diese Mischung fühlt sich für Interessenten oft am vertrauenswürdigsten an. Müsste ich eine Glückszahl als Zielwert nennen, würde ich die 4,8 Sterne-Bewertung empfehlen.
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